Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt!
Rom - die ewige Stadt - ist voller antiker Bauwerke, die die Besucher 2000 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzen. Dazu gehören unter anderem der Petersdom, das Kolosseum, das Forum Romanum und viele Attraktionen mehr. Die interessantesten davon werden hier vorgestellt.
Wir werden versuchen noch mehr Informationen über die verschiedensten Sehenwürdigkeiten hinzuzufügen. Die Infos werden nach und nach noch kommen.
Besonders herausragend ist die Vatikanstadt. Das Bistum liegt mitten in Rom und wird durch eine Mauer vom Rest der Stadt abgetrennt. Die größte katholische Kirche auf der ganzen Welt ist der Petersdom, der Platz für 60.000 Menschen bietet. Einst befand sich hier ein Wallfahrtsort, der sich nach der Kreuzigung des Apostels Petrus 67 nach Christus hier entwickelt hat. Im Inneren befindet sich die berühmte Kuppel, die untrennbar mit Michelangelo verbunden ist.
Auf dem halbkreisförmige Petersplatz versammeln sich die Gläubigen, wenn der Papst seine Ansprachen zu den verschiedenen Feierlichkeiten hält. Besonders herausragend sind die vier Reihen mit Säulen, die die Gläubigen zu umarmen scheinen. In der Mitte des Peterplatzes befindet sich der berühmte Obelisk, der im Jahr 37 nach Christus aus Ägypten nach Rom gebracht wurde.
Zum Vatikan gehören die berühmten Vatikanischen Gärten. Diese können allerdings nur in Verbindung mit einer Führung besucht werden. Diese muss angemeldet werden.
Eine weitere Sehenswürdigkeit von Rom ist das Kolosseum und das Forum Romanum. Es wurde in der Zeit von 69 bis 96 nach Ch. erbaut um dem Wunsch des Volkes zu entsprechen, das sich Brot und Spiel wünschte. Rund 50.000 Zuschauer fanden hier Platz. Die eingesetzte Technik war für diese Zeit revolutionär. In Aufzügen konnten die Tiere in die Arena geführt werden. Außerdem war die Arena so gebaut worden, dass sie auch geflutet werden konnte, um Seeschlachten auszutragen. Das Forum Romanum war der Treffpunkt der bürgerlichen Leute. 283 wurde es durch einen Brand zerstört.
Die Piazza Navona ist auf den Ruinen eines antiken Stadions erbaut worden. In der Mitte befindet sich ein mit einem Obelisken versehener Brunnen, der einst von Bernini erschaffen wurde. Gegenüber davon befindet sich die barocke Kirche Sant’Agnese in Agone.
Ein weiteres, sehr gut erhaltenes Bauwerk ist das Pantheon. Es stammt aus 17 vor Christus und wurde dazu errichtet, um die Götter zu ehren, deren Statuen sich hier befinden. Gleichzeitig diente das Pantheon als Begräbnisstätte für einige Könige und anderen bekannten Persönlichkeiten. Auch der berühmte Maler Raffaello Sanzio ist hier begraben. Doch das eigentlich Herausragende am Pantheon ist die gewaltige Kuppel, die einen Durchmesser von über 43 Metern hat. Durch eine neun Meter große Öffnung strömt Sonnenlicht, das einen wandernden Lichtstrahl bildet. Kenner können daraus die Uhrzeit ablesen.
Eine der schönsten Kirchen von Rom war die San Paolo fuori le Mura, die mit Malereien und Mosaiken versehen ist. Sie wurde durch einen Brand im Jahr 1823 fast vollständig zerstört. Sie wurde wieder nachgebaut. In ihrem Inneren befinden sich die Portraits der bisherigen Päpste.
Wussten Sie das schon?
In San Paolo fuori le Mura befindet sich ein Mosaik mit den Porträts aller Päpste seit Petrus. Einer Legende zufolge geht die Welt unter, wenn die letzte freie Stelle auf der Mauer aufgefüllt ist - derzeit sind nach Benedikt XVI. noch sieben Plätze frei!
Auch der Besuch der Engelsburg sollte bei einem Aufenthalt in Rom nicht versäumt werden. Sie war einst als letzte Ruhestätte für den Kaiser gedacht. Doch letztendlich wurde sie eine Festung und anschließend in einen Kerker umgewandelt. Heute ist die Engelsburg ein Museum.
Einige hundert Meter östlich des Vatikans erhebt sich am Ufer des Tiber der Festungsbau der Engelsburg. Die heute als Museum eingerichtete Burg wurde um 130 n. Chr. für den römischen Kaiser Hadrian errichtet, der Grundriss wurde nach dem Vorbild etruskischer Grabmäler gestaltet. Bis zum Jahre 211 wurden hier römische Herrscher bestattet. 271 bezog Kaiser Aurelian das Bauwerk dann in die Befestigungsanlagen der Stadt mit ein.
Um die Faszination dieser Stadt in Ruhe zu erleben, sollte ein wenig mehr Zeit für den Besuch eingeplant werden. Zahlreiche Hotels bieten in den verschiedensten Kategorien Übernachtungsmöglichkeiten an. Und in vielen Restaurants oder Cafés können sich die Teilnehmer einer Rundreise durch das antike Rom stärken und neue Kräfte sammeln.